iStock.com/lzf

Der Compliance Manager im Driver Seat

Wie Daten, Governance und KI die Rolle der Compliance revolutionieren

Bild AI generiert

Die Zeiten, in denen Compliance-Manager*innen als Bremsklötze der Digitalisierung galten, sind vorbei. In unserem aktuellen Artikel im BCM Magazin (Ausgabe 1/2025) zeigen wir, warum moderne Compliance heute zum zentralen Innovationstreiber wird – und wie sie Organisationen dabei hilft, mit der zunehmenden regulatorischen und technologischen Komplexität umzugehen.

Wieso Compliance Manager Daten als Fundament ansehen – nicht als Nebenrolle

Im Zentrum des Compliance Managers steht eine Erkenntnis: Ohne verlässliche, gut strukturierte Daten gibt es keine wirksame Compliance.Gerade in Zeiten von ESG-Regularien, Lieferkettengesetzen oder dem AI Act benötigen Unternehmen ein starkes Fundament aus Datenkompetenz und Governance-Strukturen, um regulatorischen Anforderungen nicht nur gerecht zu werden, sondern sich zukunftssicher aufzustellen.

Unsere Position:

Compliance ist heute mehr als Risikovermeidung – sie ist strategisch und datengetrieben.

Die Rolle des Compliance Managers verändert sich grundlegend

In unserem Beitrag betonen wir, wie wichtig es ist, dass Compliance-Abteilungen nicht länger isoliert agieren, sondern aktiv mit Führung, IT und Fachbereichen vernetzt werden. Das bedeutet konkret:

  • Aufbau funktionsübergreifender Data-Governance-Strukturen
  • Nutzung von Data Science und Process Mining, um Risiken frühzeitig zu erkennen
  • Entwicklung einer Compliance-Kultur, die Innovation ermöglicht und nicht verhindert
KMU im Fokus – Effizienz statt teure Lösungen

Während Konzerne eigene Legal-Tech-Abteilungen aufbauen oder externe Beratung einkaufen können, fehlen kleineren und mittleren Unternehmen oft die Ressourcen. Doch gerade KMU profitieren besonders von effizienten, datenbasierten Strukturen. In unserem Artikel zeigen wir praxistaugliche Ansätze und Tools, die ohne große Budgets umsetzbar sind – und echten Mehrwert schaffen.

Compliance + Data Governance = Zukunftsfähigkeit

Wer, wie Compliance Manager, wirklich ganzheitlich denkt, erkennt:
Eine enge Verzahnung mit der Datenstrategie führt zu mehr Resilienz, besserer Steuerung und einem klaren Wettbewerbsvorteil. Genau hier setzen wir mit unserer Beratung an – pragmatisch, fundiert und umsetzungsorientiert.

📖 Lesen Sie den vollständigen Artikel im BCM Magazin 1/2025
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein Belegexemplar oder eine Zusammenfassung zur Verfügung. Schreiben Sie uns – oder vernetzen Sie sich direkt auf LinkedIn!


Über die Autoren

Dr. Marcus Brandt ist Geschäftsführer bei Petermann Brandt und Experte für Datenmanagement, Data Governance und digitale Transformation.
Stefan M. Remaklus ist Mitglied im BCM, ehemaliger Direktor einer internationalen Großbank und Gründer von CCR Consulting.


Interesse an einem Austausch?
Wir unterstützen Unternehmen beim Aufbau moderner, KI-tauglicher Daten- und Compliance-Strukturen. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch oder abonnieren Sie unseren Newsletter.

Integration externer Datenquellen in SAP 

Die Integration externer Datenquellen in SAP

Die Integration externer Datenquellen in SAP-Systeme spielt eine entscheidende Rolle bei der Transformation von Unternehmen zu datengesteuerten Organisationen. Unternehmen profitieren von einer umfassenderen Sicht auf ihre Geschäftsvorgänge und können fundiertere Entscheidungen treffen. Welche Schlüsselstrategien und Technologien bei der Integration externer Daten in SAP von Bedeutung sind – das erfahren Sie im Folgenden. 

Nutzung der SAP Datasphere und Data Intelligence Cloud 

SAP Datasphere ist ein zentraler Knotenpunkt, der Daten aus vielfältigen Quellen, sowohl SAP- als auch Nicht-SAP-Systemen, nahtlos integriert. Es bietet Zugang zu einer umfangreichen Datenmarktplatz, der über 3.000 Datensätze umfasst, einschließlich Nachhaltigkeitsdaten und ESG-Datenprodukten. Diese Plattform erleichtert die Integration durch intelligente Lookup-Funktionen, die es ermöglichen, interne Datensätze mit extern verfügbaren Drittanbieterdaten zu bereichern. 

Anwendung der ETL-Prozesse über externen Datenquellen in SAP

Der ETL-Prozess (Extract, Transform, Load) ist eine grundlegende Methode zur Datenintegration in SAP. Daten werden aus verschiedenen Quellen extrahiert, transformiert, um sie an das Zielformat anzupassen, und schließlich in das SAP-System geladen. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Daten für Analysezwecke optimiert werden. 

Realisierung eines Data Fabric-Ansatzes 

Der Business Data Fabric-Ansatz ermöglicht einen nahtlosen und skalierbaren Zugang zu Daten ohne Duplizierung. Er unterstützt insbesondere die schnelle Erstellung intelligenter Datenanwendungen und neuer Analyse- und Planungsprojekte. Ein Business Data Fabric-Ansatz eröffnet den Weg zu einer integrierten, semantisch reichen Datenlage über bestehende Datenlandschaften hinweg.  

Vorteile der Integration externer Daten 

Die Integration von externen Daten bietet zahlreiche Vorteile. Insbesondere in dynamischen oder unsicheren Märkten ist es von Vorteil, dass Unternehmen auch externe Einflüsse besser verstehen und vorhersagen können. Die Erweiterung der Datenquellen bringt außerdem verbesserte Kundeneinblicke und eine stärkere Personalisierung der Kundenansprache mit sich. 

Fazit – Datenstrategie erweitern, Effizienz steigern 

Durch die Integration externer Datenquellen in SAP können Unternehmen ihre Datenstrategie erweitern. Tiefere Einblicke in ihre Geschäftsprozesse führen zu einer gesteigerten Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen setzen auf die neuesten Werkzeuge und Best Practices zur Datenintegration, um so den größtmöglichen Nutzen aus der Integration externer Datenquellen zu ziehen. 

Tiefere Einblicke in Ihre Geschäftsprozesse erhalten.

Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Kontakt

Datenstrategie und ihre Bedeutung

Die Bedeutung der Datenstrategie

Daten werden für Unternehmen aller Branchen immer wertvoller, da sie es ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen, neue Chancen zu erkennen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Angesichts des zunehmenden Volumens und der Komplexität der Daten ist es für Unternehmen jedoch von entscheidender Bedeutung, über eine klare Datenstrategie zu verfügen. Eine Datenstrategie ist ein Plan, der darlegt, wie ein Unternehmen Daten nutzen will, um seine Ziele zu erreichen. 

Was ist eine Datenstrategie? 

Eine Datenstrategie ist ein Fahrplan, der darlegt, wie eine Organisation Daten sammeln, verwalten, speichern, analysieren und nutzen wird, um ihre Ziele zu erreichen. Sie enthält eine Reihe von Richtlinien und Grundsätzen, die die effektive Nutzung von Daten bei der Entscheidungsfindung gewährleisten. Eine Datenstrategie sollte auch Richtlinien zur Datenverwaltung, Sicherheit und zum Datenschutz enthalten. 

Datenstrategie erleichtert eine bessere Entscheidungsfindung 

Eine Datenstrategie hilft Unternehmen dabei, bessere Entschlüsse zu erzielen, indem sie ihnen die notwendigen Informationen zur Verfügung stellt, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit einem klaren Verständnis der ihnen zur Verfügung stehenden Daten können Unternehmen Muster und Erkenntnisse erkennen, die sie in ihre Entscheidungsprozesse einfließen lassen können. Dies kann ihnen helfen, ihre Abläufe zu optimieren, neue Produkte zu entwickeln und das Kundenerlebnis zu verbessern. 

Sicherstellung und Bedeutung der Datenqualität 

Die Datenqualität ist für die Effektivität datengestützter Entscheidungsfindung von entscheidender Bedeutung. In einer Datenstrategie sollten die Qualitätsstandards festgelegt werden, die die Daten erfüllen müssen, damit sie in Entscheidungsprozessen verwendet werden können. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Daten genau, vollständig und konsistent sind, was ihre Zuverlässigkeit für Analysen und Entscheidungen erhöht.

Steigerung der betrieblichen Effizienz 

Eine Datenstrategie ist von großer Bedeutung, denn sie kann Unternehmen dabei helfen, ihre Datenverwaltungsprozesse zu rationalisieren. Sie enthält Richtlinien für die Datenerfassung, -speicherung und -analyse, die es den Mitarbeitern erleichtern, Daten effektiv zu verwalten. Dies kann zu einer Steigerung der betrieblichen Effizienz führen, da die Mitarbeiter weniger Zeit mit der Datenverwaltung und mehr Zeit mit anderen wichtigen Aufgaben verbringen können.

Mit einer klaren Datenstrategie zu Innovationen 

Daten können Unternehmen Einblicke in das Verhalten, die Vorlieben und die Bedürfnisse ihrer Kunden geben. Mit einer klaren Datenstrategie können Unternehmen diese Informationen nutzen, um neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dies ermöglicht Innovationen, da Unternehmen neue Chancen erkennen und neue Märkte erschließen können.

Sicherstellung der Einhaltung von Vorschriften 

Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften werden immer strenger, und Unternehmen müssen diese Vorschriften einhalten, um Strafen und Reputationsschäden zu vermeiden. Eine Datenstrategie sollte Richtlinien für die Datenverwaltung, die Sicherheit und den Datenschutz enthalten, um sicherzustellen, dass die Unternehmen die einschlägigen Vorschriften einhalten.

Datenstrategie – von wichtiger Bedeutung für Unternehmen 

Abschließend lässt sich sagen, dass eine Datenstrategie für Unternehmen, die Daten effektiv nutzen wollen, unerlässlich ist. Sie bietet einen Fahrplan für die Datenverwaltung und gewährleistet, dass die Daten von hoher Qualität, zuverlässig und sicher sind. Eine Datenstrategie kann Unternehmen dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, die betriebliche Effizienz zu steigern, Innovationen zu ermöglichen und die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten. Die Investition in eine Datenstrategie ist ein entscheidender Schritt für Unternehmen, die in der heutigen datengesteuerten Geschäftsumgebung wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Mit uns zur besten Datenstrategie für Ihr Unternehmen.

Wir sind lediglich einen Klick entfernt.

Kontaktformular