Technologie-Risiken im Handel begegnen

Technologie-Risiken im Handel begegnen

Der rasante technologische Fortschritt beschert dem Handel einerseits verheißungsvolle Chancen, birgt anderseits auch eine Menge Risiken. Die fünf größten Technologie-Risiken im Handel, denen Unternehmen heute gegenüberstehen, stellen wir im Folgenden vor. Und wir nennen Strategien, wie der Handel diesen Risiken erfolgreich begegnen kann.

Technologie-Risiko 1: Cyber-Sicherheit und Ransomware 

Weltweit sind beinahe 40% aller Unternehmen wöchentlich Cyberangriffen ausgesetzt. Cyber-Sicherheit ist und bleibt daher eine ständige Bedrohung für den Handelssektor. So genannte Ransomware-Angriffe sind besonders schädlich. Sie führen nicht nur zu Datenverlust, sondern können im schlechtesten Fall den Betrieb vollständig lahmlegen. Unternehmen sollten daher in angemessene proaktive Sicherheitsmaßnahmen investieren, um auf solche Angriffe vorbereitet zu sein. Zu den bekanntesten Maßnahmen im Vorfeld zählen regelmäßige Backups und die Entwicklung von Krisenmanagementplänen.

Risiko 2: Cloud-Adoption und Datenverlust

Unternehmensressourcen werden bereits seit einigen Jahren zunehmend in die Cloud verlagert. Damit steigt allerdings auch das Risiko von Datenlecks. Umso wichtiger, dass Unternehmen ihre Cloud-Konfigurationen im Griff haben. Zusätzlich sollten starke Governance-Strukturen vorhanden sein, um die wertvollen Daten sicher zu halten. Das Verständnis vom „Shared Responsibility Model“ und die Implementierung von sog. Exit-Strategien sind wesentliche Schritte zur Minderung dieses Risikos.

Risiko 3: Künstliche Intelligenz und Automatisierung

Künstliche Intelligenz (KI) bietet auf der einen Seite enorme Vorteile für den Handel, birgt aber andererseits auch Technologie-Risiken, insbesondere im Bereich des Datenschutzes und der Sicherheit. Ein effektives Risikomanagement erfordert eine klare Strategie zur Datenverwaltung und zum Schutz sensibler Informationen. Unternehmen sollten dabei auch die Implikationen von KI-gesteuerter Automatisierung im Auge behalten, die auf verschiedenste Bereiche zugreift.

Risiko 4: Technologische Transformation und Mitarbeiterführung

Mit technologischen Veränderungen gehen eine angepasste Führung und die Entwicklung neuer Fähigkeiten bei den Mitarbeitern einher. Gerade der TMT-Sektor (Technologie, Medien, Telekommunikation) ist beispielhaft dafür, dass der Mangel an qualifizierten Fachkräften und die Herausforderungen bei der Mitarbeiterbindung zu den Hauptproblemen gehören. Führungskräfte sollten daher in die Ausbildung investieren und eine Unternehmenskultur fördern, die Innovationen unterstützt und Talente längerfristig bindet.

Risiko 5: Compliance und Datenschutz

Mit der Einführung neuer Datenschutzgesetze, wie zum Beispiel der DSGVO, müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Compliance-Programme mit diesen neuen Anforderungen Schritt halten. Die Aufrechterhaltung der Compliance ist nicht nur bloß eine rechtliche Notwendigkeit, sie dient vor allem dem Schutz des Unternehmensrufs und der Vermeidung von empfindlichen Strafen.

Fazit – mit proaktiven Maßnahmen Technologie-Risiken begegnen

Technologie-Risiken können für den Handel gravierende Folgen haben. Durch proaktive Maßnahmen und eine fortlaufende Anpassung an neue Gegebenheiten können Unternehmen diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen. Die Integration robuster Sicherheitsprotokolle, die Entwicklung einer starken Cloud-Strategie, kluge Nutzung von KI, anpassungsfähige Mitarbeiterführung und strenge Compliance sind Mittel der Wahl, um Handelsunternehmen ihre Zukunft in einer digitalisierten Welt zu sichern.

Den heutigen Technologie-Risiken erfolgreich begegnen.

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Risiken einer Cloud-Strategie – und wie man sie vermeidet 

Risiken einer Cloud-Strategie - und wie man sie vermeidet

Die Verlagerung des Betriebs in die Cloud birgt Risiken für Unternehmen. Diese müssen berücksichtigt und angegangen werden, um die Sicherheit und Effizienz ihrer Cloud-Strategie zu gewährleisten. Einige der häufigsten Risiken im Zusammenhang mit einer Cloud-Einführung und wie man sie vermeidet, beschreiben wir im Folgenden. 

Sorgen um Datenschutzverletzungen in der Cloud-Strategie 

Eine der größten Sorgen innerhalb des Cloud Computing ist das Risiko von Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen. Unternehmen begegnen diesen Risiken, indem sie strenge Sicherheitsprotokolle wie Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung einführen. Außerdem hat es sich bewährt, seine Systeme regelmäßig auf verdächtige Aktivitäten zu überwachen. 

Risiko von Serverausfällen bei Drittanbietern 

Werden Cloud-Dienste von Drittanbietern genutzt, besteht stets das Risiko von Serviceausfällen und -unterbrechungen. Unternehmen sollten sich nach seriösen Anbietern umsehen. Anbieter, die sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und Betriebszeit aufzeichnen, sollten dabei die erste Wahl sein. Der Abschluss angemessener Service Level Agreements ist selbstverständlich. Damit lässt sich eines der wichtigsten Risiken einer Cloud-Strategie idealerweise im Vorfeld vermeiden.

Datenverlust aufgrund von Systemausfällen oder menschlichem Versagen 

Unternehmen sollten über Sicherungs- und Notfallwiederherstellungspläne verfügen, um für einen evtl. Datenverlusts aufgrund von Systemausfällen oder menschlichem Versagen gewappnet zu sein.  Diese Pläne sind regelmäßig zu testen und zu aktualisieren, um deren Wirksamkeit zu gewährleisten und damit Datenverlust wirkungsvoll zu vermeiden. 

Compliance-Anforderungen erfüllen 

Die Cloud-Strategie eines Unternehmens sollte mit den einschlägigen Branchen- und Regierungsvorschriften (z. B. DSGVO und HIPAA) übereinstimmen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Dienstleistern stellt sicher, dass alle erforderlichen Compliance-Anforderungen erfüllt werden. 

Kostenfallen vermeiden 

Im Cloud Computing kann es stets zu unerwarteten Ausgaben aufgrund von Übernutzung oder Missmanagement von Ressourcen kommen. Unternehmen sollten daher ihre Cloud-Nutzung im Auge behalten und Strategien für das Kostenmanagement erarbeiten, um Kostenfallen zu vermeiden. 

Die Rolle von Data Governance bei der Bewältigung der Risiken einer Cloud-Strategie

Data Governance spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Risiken. Sie sorgt dafür, dass Cloud-basierte Daten ordnungsgemäß verwaltet und gesichert werden. Ein solides Data-Governance-Rahmenwerk trägt dazu bei, Risiken zu erkennen und sie zu mindern. Datensicherheitsrichtlinien werden durchgesetzt, und es ist sichergestellt, dass die Unternehmensdaten korrekt, konsistent und vertrauenswürdig sind. Klare Data-Governance-Richtlinien und -Verfahren sind auf die Cloud-Strategie des Unternehmens abgestimmt. Diese Richtlinien sollten kontinuierlich überwacht und überprüft werden, damit ihre Wirksamkeit garantiert ist. Sobald Daten auf eine fremde Infrastruktur gelangen, dort gespeichert und verarbeitet werden, gilt es, viele rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Das umfasst die Art der Daten bis hin zum Standort des Rechenzentrums.  

Schulung der IT-Entwickler  

Die schnelle Entwicklung und Zurverfügungstellung von Funktionen oder Prozessen sollten sowohl durch geschulte IT-Architekten, als auch durch Entwickler geschehen. Sie müssen die Anforderungen der Daten hinsichtlich ihrer Speicherung, Verarbeitung und Sicherheit kennen. Maßgeblich verantwortlich für die Umsetzung von Compliance-Richtlinien ist die Data Governance, welche sinnvolle und praktikable Prozesse, Methoden und Regeln aufstellt und deren Einhaltung überwacht.  

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