Datenkataloge – wieso sie für Unternehmen wichtig sind 

Wieso Datenkataloge für Unternehmen wichtig sind

Datenkataloge helfen Unternehmen dabei, ihre Datenbestände zu verwalten und zu steuern. Einen Datenkatalog kann man sich als ein zentralisiertes Inventar von Datenbeständen vorstellen. Er enthält eine detaillierte Beschreibung der Unternehmensdaten, einschließlich ihrer Herkunft, Struktur, Beziehungen zu anderen Daten und ihrer Verwendung im Unternehmen. Innerhalb der Data-Governance-Strategie ist er besonders wichtig – und das aus vielfältigen Gründen. Ein Datenkatalog erleichtert es Unternehmen, ihre Datenbestände zu finden, zu verstehen und zu nutzen. Gleichzeitig verbessert er die Datenqualität und gewährleistet die Einhaltung von Vorschriften. 

Datenkataloge können sowohl technisch als auch geschäftsorientiert sein, was sie sowohl für IT- als auch für Geschäftsanwender nützlich macht. Sie stellen beispielsweise Informationen über alle Arten von Daten bereit, einschließlich strukturierter, halbstrukturierter und unstrukturierter Daten. Als Beispiele für Daten, die in einem solchen Datenkatalog aufgenommen werden, seien Kundendaten, Finanzdaten, Produktdaten und Marketingdaten exemplarisch genannt. 

Auf welche Weise werden Datenkataloge eingeführt? 

Die Einführung eines Datenkatalogs beginnt üblicherweise mit einer umfassenden Bewertung der Datenbestände des Unternehmens. Dazu gehört die Identifizierung aller Datenquellen, einschließlich Datenbanken, Data Warehouses und Data Lakes. Auch der aktuelle Zustand der Daten, in Bezug auf Qualität, Vollständigkeit und Genauigkeit, muss im Rahmen der Bewertung ermittelt werden. 

Sobald die Bewertung abgeschlossen ist, wird ein Datenkatalog erstellt. Er enthält eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Datenbestände, z. B. über die Quelle, den Speicherort, das Schema, die Metadaten und die Beziehungen zu anderen Daten. 

Wer im Unternehmen verwendet sie? 

Der Datenkatalog wird von verschiedenen Beteiligten benötigt, um die ihnen zur Verfügung stehenden Datenbestände leicht zu finden und zu verstehen. Datenkataloge werden von einer Vielzahl von Interessengruppen innerhalb eines Unternehmens verwendet: Datenwissenschaftler, Geschäftsanalysten, Datenverwalter, Dateneigentümer und Datenbankadministratoren. 

Datenwissenschaftler verwenden sie, um solche Daten zu finden, die zum Trainieren von Modellen für maschinelles Lernen verwendet werden können. Business-Analysten haben ein Interesse daran, diejenigen Daten zu extrahieren, die sie für ihre Analysen und Berichte benötigen. Datenverwalter und Dateneigentümer ermöglicht ein Datenkatalog, die Daten ordnungsgemäß zu verwalten und zu kontrollieren. Datenbankadministratoren schließlich nutzen Datenkataloge zur Überwachung und Verwaltung der Dateninfrastruktur. 

Nützlich für eine Vielzahl von Prozessen 

Datenkataloge sind für eine Vielzahl von Prozessen ausgesprochen nützlich. Als Beispiele seien Datenermittlung, Datenintegration, Datenabfolge und Data Governance genannt. Im Folgenden betrachten wir diese Prozesse eingehender: 

In der Datenermittlung sind sie nützlich, um Datenbestände, die für die Bedürfnisse von Nutzern relevant sind, einfach zu suchen und zu entdecken. Durch den Einsatz von Algorithmen des maschinellen Lernens lassen sich diese Prozesse automatisieren. Sie basieren ist i.d.R. auf Grundlage des Benutzerverhaltens und Nutzungsmustern – und ermöglichen darüber, Empfehlungen auszusprechen. 

Datenkataloge können zur Datenintegration von Daten verwendet werden, die aus verschiedenen Quellen stammen. Die Daten werden richtig zugeordnet und umgewandelt, damit sie den Geschäftsanforderungen des Unternehmens entsprechen. 

Datenkataloge liefern Informationen über die Datenverknüpfung, also der Herkunft der Daten, einschließlich ihres Ursprungs, ihrer Umwandlung und ihrer Verwendung im Unternehmen. Solche Informationen sind insbesondere für die Einhaltung von Vorschriften sowie für Prüfungszwecke von entscheidender Bedeutung. 

Mit Hilfe von Datenkatalogen können Unternehmen Richtlinien und Verfahren für die Datenverwaltung festlegen. Ausgesprochen wichtig – denn dies garantiert, dass die Daten ordnungsgemäß verwaltet und kontrolliert werden. Dies umfasst Richtlinien zur Datenqualität, Sicherheit und zum Datenschutz. 

Keine Data-Governance-Strategie ohne Datenkatalog 

Datenkataloge sind ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil einer umfassenden Data-Governance-Strategie. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen ihre Datenbestände leichter erkennen, verstehen und sicherstellen, dass die Daten ordnungsgemäß verwaltet und geregelt werden. Die Einführung eines Datenkatalogs hilft Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, Risiken zu verringern und die Gesamtqualität ihrer Daten zu verbessern. 

Geben Sie Ihrer Datenqualität eine angemessene Bedeutung

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